Kulinarisches und Nachtleben in New Orleans

New Orleans hat kulinarisch viel zu bieten. Die Küche ist weit ab von Burgern und Fast Food. Im Schmelztiegel New Orleans brachten viele Nationen ihre regionalen Spezialitäten mit. Es entstand eine Mischung aus dem Besten von Frankreich, Spanien, Italien, Deutschland und Afrika. Die Einwohner der Stadt genießen gutes Essen und wissen zu feiern. Die kreolische Küche hat sich in New Orleans entwickelt, während die Cajun Küche, die Küche der französichen Siedler in den Sümpfen Louisianas ist.

Die kreolische Küche

Gumbo ist ein herzhafter Eintopf, der auf Basis einer Mehlschwitze (Roux), gekocht wird. Hinzu kommen Okras, Tomaten sowie die Blätter des Sassafrasbaumes. Häufig wird Gumbo mit Meeresfrüchten wie Krabben oder Shrimps angerichtet. Sie können ihn aber auch mit Huhn oder Räucherwurst (Andouille) essen. Gumbo wird mit Reis serviert.

Das weltberühmte Jambalaya ist eine Abwandlung der spanischen Paella. Die Spanier herrschten in New Orleans bis Anfang des 18. Jahrhunderts und brachten so ihre typische Küche mit. Neben Reis besteht die Jambalaya aus Tomaten, Hühnchen, geschnittenem Speck, Chorizo und jede Menge Gewürzen.

Sehr beliebt sind auch Gerichte mit Flusskrebsen (Crawfish) aus den Sümpfen von Louisiana. Sie werden im Eintopf, Crawfish Etouffée, gekocht oder als Crawfish Monica mit Nudel und Käse gereicht.

Bei dem lustigen Namen Po-Boy handelt es sich um ein Sandwich, das mit  Eisbergsalat, Tomaten, Gurken, frittierten Krustentieren oder heißem Roastbeef belegt ist. Die Bezeichnung kommt von Poor Boy, armer Junge. Das Sandwich soll von den Brüdern Benny und Clovis Martin Anfang des 20. Jahrhunderts erfunden worden sein. In ihrer Umgebung streikten Bahnarbeiter, denen sie Sandwichs gegen den Hunger gaben.

Als Nachtisch ist Banana Foster sehr zu empfehlen. Es handelt sich um der Länge nach geschnittene Bananen mit Eis und einer Soße aus Rum mit Butter und Zucker. Das Dessert wird am Tisch flambiert. Beignets sind fettgebackene Krapfen, die mit reichlich Puderzucker überstreut werden.Sie schmecken wunderbar zu einer großen Tasse Café au Lait.

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Ausgehen in New Orleans

Das French Quarter rund um die Bourbon Street ist das Viertel zum Feiern. Zahlreiche Restaurants, Clubs und Bars bieten gutes Essen, Drings und Livemusik an. Gegen Abend füllen sich die Straßen und werden z.Teil für den Autoverkehr gesperrt. Musik tönt aus den Bars, wobei es sich nicht unbedingt um Jazz handeln muss, auch andere Musikarten wie Rock und Pop sind vertreten. 

Ein besonderes historisches Ereignis ist eine Veranstaltung in der legendären Preservation Hall, 726 St. Peter Street. Hier finden Sie noch den traditionellen, klassischen Jazz in einer Atmosphäre wie sie auch Anfang des 20. Jahrhunderts nicht anders gewesen wäre. Die Musiker spielen auf einer einfachen hölzernen Bühne, die Zuschauer sitzen auf Holzbänken, wenn sie nicht stehen und doch ist es für Musikliebhaber ein Höhepunkt ihres Aufenhaltes in New Orleans.

Auch in Fritzel's Jazz Club in der Bourbon Street spielt man traditionellen Jazz und Dixieland. Groovig wird es im Funky Pirate, wenn der legendäre Big Al Carson einen Blues spielt. Lafitte's Blacksmith Shop soll gar die älteste Bar Amerikas sein. Nicht nur Freunde irischer Kneipen lieben Pat O`Brians Pub. Am Ende der Prohibition eröffnete Pat im Jahr 1933 diesen Pub, der seit 1940 für seinen Drink Hurricane berühmt ist.

Konzertliebhaber sollten sich die Veranstaltungen des House of Blues oder des Tipitinas ansehen. Die Frenchmen Street etwas außerhalb des French Quarter bietet weitere Clubs wie den Snug Harbour, in dem regelmäßig Ellis Marsalis und Charmaine Neville spielen.