Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Sevilla

In der andalusischen Hauptstadt Sevilla treffen Sie überall auf die Spuren der Mauren, seien es reich verzierte Fliesen, der Glockenturm der Giralda oder die prachtvollen Räume des Alcázar. Die Stadt am Guadalquivir war mal römisch, westgotisch, islamisch und christlich. Die Einflüsse der unterschiedlichsten Kulturen prägten den heute einmaligen andalusischen Stil. Diese Bauwerke sollten Sie sich anschauen:

Die Kathedrale von Sevilla

An der Stelle, an der heute die Kathedrale von Sevilla steht, befand sich im 12. Jahrhundert die Große Moschee. Als Fernando III. von Kastillien die Stadt eroberte, wurde sie abgerissen und in eine christliche Kirche umgewandelt. Nur das Minarett im Almohadenstil, die Giralda, ist von der maurischen Moschee geblieben. Die Giraldo ist heute das Wahrzeichen der Stadt. An der Spitze des Turmes steht der Giradillo, eine Statue mit Wetterfahne, die sich im Wind dreht. Sie können den Glockenturm besichtigen. Aus einer Höhe von 70 Metern haben Sie einen wunderbaren Blick auf die Stadt.

Die Kathedrale selbst ist sehr prunkvoll mit verschnörkelten Gittern und Glasfenstern. Sie wurde mehrfach erweitert und zeigt verschiedene Elemente im Mudéjar,- gotischen, Renaissance, barocken und klassizistischen Stil. Neben prachtvollen Grabplastiken finden Sie auch das Grabmal für Christoph Kolumbus, der im Dienste der kastillischen Krone einen Seeweg nach Ostasien suchen sollte. Kolumbus wurde auch in Sevilla begraben, seine Gebeine gelangten später über Santo Domingo nach Havanna, Kuba und dann wieder zurück nach Sevilla. Die Kathedrale von Sevilla ist die drittgrößte der Welt und gehört zum UNESCO Weltkulturerbe.

Der Alcázar, der königliche Palast

Der mittelalterliche Königspalast Alcázar ist sehr beeindruckend. Seine Baugeschichte geht auf die Zeit der Mauren zurück. Der für Spanien so typische Mudéjarstil mit seinen reichen Verzierungen entstand aus einer Kombination der maurischen und christlichen Baustile. Das ehemalige Fort wurde von den Almohaden in einen prächtigen Palast umgewandelt. Viele Monarchen erweiterten den Alcázar und fügten ihren eigenen Stil hinzu. Auch heute ist das Schloss Wohnsitz der spanischen Königsfamilie, wenn sie sich in Sevilla aufhält.

Bestaunen Sie die prunkvollen Räume wie den Salon de los Embajadores mit den drei Bögen der Arcos de Herradura sowie die Patios. In den Gärten des Alcázar am Ufer des Guadalquivir spazieren Sie zwischen plätschernden Springbrunnen, Terrassen, bunten Blumen und Palmen. Auch hier mischen sich gotische und maurische Einflüsse auf das Schönste miteinander.

Bestaunen Sie die Architektur in Sevilla:

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Der Goldturm, Torre del Oro

Der goldenen Turm schützte einst die Stadt vor auf dem Guadalquivir fahrenden Kriegsschiffen, in dem eine schwere Kette zwischen dem Torre del Oro und dem auf der gegenüber liegenden Seite stehenden Torre de la Fortaleza gespannt wurde. Das Bauwerk geht auf die Almohaden zurück. Woher sein Name kommt, ist unklar. Die einen behaupten, dass hier reiche Schätze aus Indien eingelagert wurden, andere glauben, dass einst die Fliesen golden im Sonnenlicht schimmerten. Heute ist im Turm das Schifffahrtsmuseum Museo Naval de Seville untergebracht.

Die Plaza de España

Einer der schönsten Plätze Sevillas, die Plaza de España, zeigt die spanische Architektur aus rotem Backstein mit farbenfrohen Keramiken. Der Platz wurde von Aníbal González anläßlich der Iberoamerikanischen Ausstellung im Jahr 1929 errichtet. In einem Halbkreis umarmen die Spanien mit seinen Gebäuden hier die südamerikanischen Kolonien. Sie sind auf den Fluß ausgerichtet, auf dem symbolisch Amerika erobert wurde. Die Fliesen an den Wänden, Azulejos, stellen die 48 spanischen Provinzen dar.

Das Indienarchiv, Archivo de Indias

Das Indienarchiv gilt als wichtigstes seiner Art mit wertvollen Dokumten über die spanische Kolonialzeit zwischen dem 15. und 19. Jahrhundert. Das Archiv ist in der ehemaligen Warenbörse untergebracht und wurde im 16. Jahrhundert im Stil der Renaissance und des Frühbarocks, errichtet. Über eine prachtvolle Marmortreppe erreichen Sie das Obergeschoss mit seinen stuckverzierten, prachtvollen Gewölbedecken.

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Die Stierkampfarena

Stierkampf gehört zur andalusischen Kultur. Die Stierkampfarena La Maestranza in Sevilla ist eine der ältesten des Landes. Sie wurde im 18. Jahrhundert errichtet und bietet Platz für 18.000 Besucher. In der Plaza de Toros (Stierkampfarena) kämpft der Torero rund 20 Minuten mit dem Toro (Stier). Auch wenn Sie keinen Stierkampf ansehen möchten, ist das Gebäude mit dem angeschlossenen Museum interessant.