Die Sehenswürdigkeiten von Lissabon

Die Metropole Lissabon ist auf sieben Hügeln gebaut. So finden sich zahlreiche Aussichtspunkte, von denen Sie einen weiten Blick über die Stadt am Tejo haben. Der Aufstieg lohnt sich also wie z.B. beim Castelo de São Jorge, die alte Festung, die nach dem König  João benannt ist. Schlendern Sie durch die engen Gassen der Altstadt, in denen noch die Wäsche über einer Leine an den Häusern hängt. Nehmen Sie einen Cafezinho in einem der Straßencafés und lassen Sie die Seele baumeln. 

Die Festung Castello São Jorge

Das Castello São Jorge ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Lissabons und weist eine reiche Geschichte auf. Die Burg wurde ursprünglich von den Mauren gebaut. Einst wohnten hier die maurischen Eliten. Im Jahr 1147 wurde die Festung vom portugiesischen König D. Afonso Henriques erobert. Mit ihrem Königspalast erlebte sie ein goldenes Zeitalter bis ins 16. Jahrhundert. Das große Erdbeben in Lissabon im Jahre 1755 zerstörte weite Teile der Burganlage. Sie gerat in Vergesseneheit.

Im 20. Jahrhundert erinnerte man sich an die schöne Festung und begann sie zu renovieren. Seit 1910 gehört das Castello São Jorge zu den Nationaldenkmälern Portugals. Die Burganlage ist eine der schönsten Aussichtspunkte der Stadt.

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Der Torre de Belém begrüßt die Seefahrer

Der Torre de Belém begrüßt die ankommenden Schiffe im Hafen von Lissabon. Er wurde 1521 vom König Manuel I. in Auftrag gegeben, zu einer Zeit, als Portugal noch eine große Seemacht war. Der Torre de Belém schützte die Bucht. Nach der Besetzung der Stadt durch die Spanier diente der Turm erst als Gefängnis, dann als Zollstation. Der Torre de Belém war eines der wenigen Gebäude, die das große Erdbeben von Lissabon im Jahre 1755 überstanden.

1840 wurde der Torre de Belém renoviert und mit dekorativen Elementen verziert. Seit dem Jahr 1910 ist auch er ein nationales Denkmal Portugals. Gemeinsam mit dem Hyroniemus-Kloster, Mosteiro dos Jerónimos, gehört er zum UNESCO Weltkulturerbe.

Der Elevador de Santa Justa - mit dem Aufzug in die Oberstadt

Lissabon besteht aus einer Unterstadt, der Baixa, und einer Oberstadt, Bairo Alto. Beide Stadtteile sind durch den historischen Aufzug Elevador de Santa Jusat verbunden. Eine Fahrt in dem Aufzug ist ein Erlebnis. Die Kabinen sind mit Holz vertäfelt. Der Aufzug wurde im Jahre 1902 von einem Schüler Gustave Eiffels gebaut, was seine Ähnlichkeit mit dem Eiffelturm erklärt. Damals wurde er noch mit Dampfmaschinen angetrieben, bis später auf elektrischen Antrieb umgestellt wurde.

Das Convento do Carmo

Wenn man in der Oberstadt aus dem Aufzug aussteigt, findet man in der Nähe die Mauern des Convento do Carmo. Die Kirche Igreja do Carmo wurde vom Erdbeben in 1755 zerstört, sodass nur noch ihre Außenmauern an die damalige Pracht erinnern. Sie war damals Teil des Karmeliterklosters, das vom Ritter Nuno Álvares Pereira errichtet wurde.

Das Hieronymus Kloster

Das Mosteiro dos Jerónimos wurde im manuelischen (gotischen) Stil von König Manuel I. errichtet, nachdem der Seefahrer Vasco de Gama von seiner Seereise zurückkehrt war. Er hatte den Seeweg nach Indien entdeckt. Die guten Einnahmen aus dem Überseehandel ermöglichten den Bau dieses prachtvollen Kloster. Als eines der wenigen Bauwerke von Lissabon überstand das Kloster das große Erdbeben von 1755 und gehört heute aufgrund seines einzigarigen Baustils zum UNESCO Weltkulturerbe. Neben 21 Sarkophagen der königlichen Familie und anderen bedeutenden Persönlichkeiten ist das Hieronymuskloster auch die Grabstätte des großen Seefahrers.

Das Denkmal der Entdeckungen

Portugal entwickelte sich zu einer großen Seemacht, nachdem Vasco da Gama im Jahr 1498 den Seeweg nach Indien gefunden hatte. Dem Gewürzhandel mit Asien stand nichts mehr im Wege. Portugal erwarb Kolonien entlang der afrikanischen Küste, später auch in Südamerika und China. Über 500 Jahre beherrschte Portugal die Kolonialgeschichte.

Heinrich dem Seefahrer, Sohn des portugiesischen Königs Johann I., organisierte Entdeckungsfahrten zu den Küsten Afrikas. Anlässlich seines 500. Todestages wurde ihm im Jahr 1960 das Denkmal der Entdeckungen erbaut. Das Padrão dos Descobrimentos, so der portugiesiche Titel, zeigt 33 Persönlichkeiten, die im Zeitalter der Entdeckungen gelebt haben.

An der Spitze des 52 Meter hohen Denkmals blickt Heinrich der Seefahrer in die Ferne, eine Karavelle in den Händen. Hinter ihm reihen sich der Seefahrer Vasco da Gama, König Alfons V. sowie wichtige Persönlichkeiten wie Dichter und Historker.

Die Kathedrale Sé Patriarcal

Die Hauptkirche von Lissabon, die Sé Patriarcal, in der Altstadt wirkt von außen recht schlicht. An ihrer Stelle stand früher eine Moschee. Das älteste Gotteshaus von Lissabon wurde im Jahre 1177 errichtet. Nach einem Erdbeben im Jahr 1344 wurden zerstörte Teile wieder neu gebaut. Auch das Erdbebeben im Jahre 1755 zerstörte Teile der Kathedrale, die wieder aufgebaut wurden. So wundert es nicht, dass Sé Patriarcal verschiedene Baustile vereint. Die Kathedrale fungiert als Kathedrale für das Patriarchat von Lissabon, das zur römisch-katholischen Kirche gehört.