Die Sehenswürdigkeiten von Edinburgh

Die schottische Stadt Edinburgh ist schön und liebenswert. Bei einem Spaziergang auf der Royal Mile in der historischen Altstadt kommen Sie vorbei an Geschäften mit traditionellen schottischen Kilts. Das Whisky Experience informiert über die Herstellung des Nationalgetränks. Oben auf der Höhe thront die massive Burg, Edinburgh Castle, von der aus Sie weit über die Stadt bis zum Firth of Fourth sehen können. Am anderen Ende lockt Schloss Holyroodhouse mit dem hübschen Schlosspark.

Überhaupt ist die Stadt grün und bietet viele Parks wie Princes Park unterhalb der Burg oder den Botanischen Garten. Wenn Ihre Füße dann müde werden, entspannen Sie sich doch im "The Elephant House". An einem der Tische saß auch immer die Schriftstellerin Joanne K. Rowling. Hier soll ihr die Idee zur Romanreihe von Harry Potter gekommen sein.

Edinburgh Castle

Edinburgh Castle, die Burg hoch oben auf dem Berg, ist das Wahrzeichen der schottischen Stadt. Sie ist fest mit der Geschichte des Landes verbunden. Die Burg soll um das Jahr 1093 entstanden sein. Edinburgh Castle war Ort vieler Schlachten und Belagerungen. Schottische Monarchen lebten in der Burg, wie z.B. Queen Margaret, die heilig gesprochen wurde oder Maria Stuart (Mary Queen of Scots), die im Jahr 1556 Palast James VI. zur Welt brachte. Nach Queen Margaret ist das älteste Gebäude der Burg, St. Margaret's Chapel, benannt.

Der Berg selbst, Castle Rock, ist der Basaltkegel eines früheren Vulkans. Im 17. Jahrhundert wurde Edinburgh Castle Basis des Militärs. Sie ist Hauptquartier des Royal Regiment of Scotland. Um 13 Uhr jeden Tag (außer sonntags) wird die One O’Clock Gun (13-Uhr-Kanone) abgefeuert. Die Tradition diente früher den Seefahren im Fifth of Forth, um ihre Uhren zu stellen.

Im Edinburgh Castle können Sie die Kronjuwelen sowie den Stone of Destiny, einem Stein, auf dem die Könige gekrönt wurden, besichtigen. Die Aussicht auf die Stadt ist von Edinburgh Castle herrlich.

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Die Royal Mile

Die Royal Mile, die königliche Meile, verläuft von Edinburgh Castle bis zum Schloss Holyrood Palace. Sie ist die wichtigste Straße des mittelalterlichen Edinburgh und bietet daher auch viele Restaurants, Souvenirgeschäfte, kleine Museen und Attraktionen wie das Scotch Whisky Experience, die Camera Obscura (eine Welt der optischen Illussionen), die St Giles Cathedral, Mary's Kings Close (eine unterirdische Seitengasse) und viele kleine Museen an.

Mary King’s Close

Die Seitenstraßen in der Altstadt, die sogenannten Closes, sind sehr schmal. Die mittelalterliche Stadt war von einer Stadtmauer umgeben. Die Bevölkerung wuchs im 17. /18. Jahrhundert sprunghaft und die Stadt konnte sich nicht ausbreiten. So wurde in die Höhe gebaut. Unten in der Gasse war es richtig dunkel, eng und schmutzig, da Edinburgh damals kein Abwassersystem hatte. Die reichere Bevölkerung lebte weiter oben in der Nähe der Burg, die ärme weiter unten.

Die Closes sind nach den Berufen der Bewohner oder wichtigen Menschen benannt. Mary King war eine reiche Witwe, die vom Stoff- und Tuchhandel lebte. Beim Bau der neuen Börse wurde die mittlerweile leere Gasse Mary King's Close zugemauert. Bei einem Besuch erfahren Sie mehr über die Geschichten und Mythen der unterirdischen Gassen. Einzelne Personen werden durch Schauspieler zum Leben erweckt und erzählen von sich - eine spannende historische Erfahrung!

Holyrood Palace

Holyrood Palace war einst ein Gästehaus der Abtei Holyrood Abbey. Jakob IV. von Schottland wandelte das Gebäude im Jahre 1501 in einen Palast um. Als er zum König von England aufstieg, zog er mit seinem Hofstaat nach London um. In Holyrood Palace wohnten einige schottische und britische Könige. Berühmteste Bewohnerin war wohl Königin Maria Stuart (Mary Queen of Scots). Ihr Privatsekretär wurde in ihrem Privatgemach von Adligen vor ihren Augen mit rund 50 Messerstichen ermordet. Man dichtete ihm ein Verhältnis mit der Königin an, da er katholischen Glaubens war. Die Zimmer des tragischen Geschehens können Sie heute besuchen. Während des Aufstandes der Schotten im Jahr 1745 war Holyrood Palace zeitweise Zufluchtsort von Bonnie Prince Charlie.

Das staatliche Schloss ist heute eine Residenz der Queen, die hier jeden Sommer eine Woche gerne verbringt. Zu dieser Zeit finden eine Gartenparty mit rund 8000 geladenen Gästen und Audienzen im Schloss statt. Während dieser Zeit und bei Besuchen der königlichen Familie bleibt Holyrood Palace geschlossen.

Princes Street, Rose Street und George Street

Die Princes Street ist die Haupteinkaufsstraße im modernen Teil von Edinburgh.Sie verläuft zwischen der Lothian Road im Westen und der Leith Street im Osten. Hier finden Sie zahlreiche moderne Geschäfte, das Kaufhaus Jenners, den Waverley Bahnhof sowie die beiden Museen Royal Scottish Academy und National Gallery of Scotland. Die Princes Street Gardens sind ein wunderbare Platz, um sich zu entspannen und neue Kraft zu tanken. Parallel dazu verlaufen die Rose Street mit vielen Restaurants und die noble George Street mit edlen Boutiquen.

Calton Hill

Edinburgh ist wie die Stadt Rom auf sieben Hügeln erbaut. Ein Blick vom Hügel Calton Hill ist bei Sonnenuntergang besonders schön. Wenn die Sonne im Westen versinkt und den Himmel in ein warmes Rot färbt, entstehen die romantischsten Bilder der Stadt Edinburgh. Kein Wunder, dass sich abends die Fotografen um die besten Plätze drängeln. Auf dem Calton Hill finden Sie verschiedene historische Monumente wie das National und das Nelson Monument sowie das Stadtobservatorium.

Der Grassmarket

Der Grassmarket diente im Mittelalter als Marktplatz für den Vieh- und Pferdehandel. Hier stand damals auch der Galgen von Edinburgh, der vielen Menschen zum Verhängnis wurde. Rund um den Platz finden Sie hübsche Pubs, die an diese Zeit erinnern. Die engen, hohen Seitengassen sind ebenfalls sehr sehenswert.

Greyfriars Bobby

Der wohl berühmteste Hund Schottlands ist Greyfriars Bobby. Er war treuer Begleiter des Edinburgher Polizisten John Gray und saß zu seinen Füßen als sein Herrchen am 8. Februar 1858 starb. Bei der Beerdigung lief der Skye Terrier mit, wurde aber vom Friedhof vertrieben. Als er am nächsten Tag und an den Folgetagen jeweils wieder am Grab saß, begann der Friedhofsgärtner damit, sich um den Hund zu kümmern. Bist zum Jahr 1872 weilte Bobby neben dem Grab. Er wurde so berühmt, dass er neben dem Polizisten beerdigt wurde. Heute finden Sie eine Bronzestatue des Bobby in der Candelmaker Row.

Die königliche Yacht Royal Britannia

Die königliche Yacht lief am 16. April 1953 vom Stapel. Sie wurde von Elisabeth II. getauft und diente viele Jahre der Königsfamilie für Fahrten in das Ausland. Es sollen fast 700 gewesen sein. Prinz Charles und Lady Di verbrachten ihre Flitterwochen auf der Britannia und Ihre Majestät, die Queen, liebte das Schiff sehr. Sie hatte sogar eine Krankenstation an Bord, sodass sie im Kriegsfall als Hospitalschiff hätte genutzt werden können, was aber nie notwendig war. Sie hatte eine Besatzung von 236 Personen.

Aus Kostengründen musste die Royal Britannia, sodass sie am 11. Dezember 1997 in einer feierlichen Zeremonie außer Dienst gestellt wurde. Heute liegt die Britannia im Museumshafen in Leith und kann besichtigt werden. Sie sehen z.B. die persönlichen Räume der Königsfamilie, die noch mit privaten Bildern und Gegenständen ausstaffiert sind. Auch die Personalräume und die Wäscherei können Sie sich anschauen. Der Dining Room kann für große Feiern gemietet werden. Im Restaurant des Schiffes können Sie gemütlich speisen.